Chemie im Gehirn – Nutze Deine Neurotransmitter für ein besseres Leben

Inhalt

Der passende Podcast zum Thema:

Teil 1 – Introduktion „Chemie im Gehirn“

Wie bitte?! Chemie im Gehirn? Nie gehört? 

Ja, tatsächlich, ich meine die Neuro-Transmitter. 

Ich möchte hier nicht in die Wissenschaft gehen, dafür bin ich nicht kompetent. Im übrigen verstehen auch die Wissenschaftler nicht alles darüber. Sie sagen zum Beispiel: „Wir stehen am Anfang, diese Stoffe zu verstehen“ und „Wir sind eben nicht ganz sicher, wie dieser Stoff genau funktioniert.“ Aber das macht sie umso interessanter. 

Wir haben Stoffe in unserem Körper mit enormen Einfluss – und sie sind noch nicht zur Gänze erforscht . Wow! 

Gerät das chemische Gleichgewicht in unserem Gehirn außer Balance, gibt es viele Diagnosen und auch Medikamente und Psychiater geben ihr Bestes. 

Ich möchte weder über Medizin noch Pharmazie sprechen. Ich möchte Basis-Infos zu Neuro- Transmittern und ihren Funktionsweisen geben. Das Wissen darüber liefert sehr gute Coaching- Ansätze. Bei mir hat es das Verhalten zu mir selbst und zu anderen Menschen maßgeblich geändert. Seit ich begriffen habe, dass Ausstoss und Nicht-Ausstoss von Neuro-Transmittern maßgeblich Verhalten und Stimmung beeinflussen, habe ich beides besser im Griff, ohne ständig mit mir zu kämpfen. 

Neurotransmitterwerden als Botenstoffe bezeichnet. Sie senden eine Botschaft. Aber welche? 

Klar ist, dass sie wichtige, vielen nicht bekannte Funktionen und erheblichen Einfluss auf unser Denken und Verhalten haben. Heimliche Boten in unserem Leben. 

Unser Gehirn ist voller Neuronen. Es sind zig Milliarden. Sie kommunizieren miteinander über Botenstoffe. Ich habe tolle Videos darüber auf YouTube gesehen. 

Sehr oft in unserem Leben, wenn unser Gehirn zu viel Botenstoffe abfeuert, fühlen wir uns verwirrt. Wir denken: „Ok, so sind wir eben, und so ist das Leben. Aber: Das stimmt gar nicht! 

Es ist nur unsere Software, die uns so denken läßt. Wir sind programmiert. Und das kann am Ende sogar zu dem Gefühl führen, mit uns und der Welt stimme etwas nicht. 

Tatsächlich? Erstaunt? 

Unser Gehirn wurde in der Evolution, wenn man so will, designed auf Überleben. Es ist das Ziel unsere Spezies. Und danke dafür, Dank an das Gehirn und seine Evolution, weil genau deswegen sind wir noch da und jetzt hier. 

Um zu Überleben, hat das Gehirn einen Sensor, einen Riecher für Gefahren entwickelt. Unser Gehirn schaut in erste Linie, was falsch, was gefährlich sein könnte. Dieser Focus hat unser Überleben gesichert. Heutzutage tut es uns allerdings lange nicht immer mehr gut, so defensiv, so negativ programmiert zu sein. Es kann uns lähmen, macht uns unproduktiv, ängstlich, feige und pointiert gesprochen genau das Gegenteil erreichen, was es möchte – so gehen wir unter. 

Ihr Lieben, ich rede oft darüber in meinen Podcasts oder schreibe darüber in meinen Artikeln, es ist ganz dringend, endlich zu begreifen, anzuerkennen, und zu entscheiden: 

Entweder wir werden es ändern und unser Gehirn in die nächste Stufe der Evolution fortentwickeln oder wir bleiben ewig im primitiven Überlebensmodus, der nur den Steinmenschen nützlich war. 

Was in der Steinzeit nützlich war, bedeutet heutzutage Stillstand und Lähmung. 

Mehr erfahren? 

Siehe Teil 2 

Neurotransmitter- Teil 2 „Willst Du Dein Verhalten ändern, musst Du die Software in Deinem Gehirn verstehen“ 

Wie in Teil 1 gezeigt, steht unsere Software im Gehirn krass gesprochen auf dem Stand der Steinzeit mit dem Fokus auf Gefahrvermeidung und Gefahrenabwehr. 

Dieser Fokus ist in unserem heutigen Leben nicht mehr aktuell. 

Die Suche nach Gefahr und deren Vermeidung oder Abwehr sind das Gegenteil von Glück und Zufriedenheit. 

Die Neurotransmitterheißen umgangssprachlich auch Glückshormone. Also heißt es: Her damit! 

Nun ist es aber so, dass die Neurotransmitterin unserem Gehirn nicht standardmäßig ein- geschaltet sind. Sie zünden nur in besonderen Situationen. 

Ich weiß, dass viele von Euch denken, dass wir Menschen immer im Modus der Unzufriedenheit stehen sollten. Dass etwas schief gelaufen ist, besser sein sollte, noch besser sein könnte, empfinden viele als Normalität und Standard-Modus. 

Aber die Wahrheit ist,: Das musst nicht so sein, das muss nicht so bleiben, das lässt sich ändern. Jeder kann das ändern. 

Der natürliche evolutionäre Standard unseres Gehirns ist Dis-Komfort. Überall lauern Gefahren, alles kann gefährlich sein. Komfort und Zufriedenheit lässt das Gehirn nur zu, wenn wir eine Gefahr erkannt und gebannt, unser Überleben gesichert haben. Neurotransmitterkommen zum Einsatz als Belohnung, als Anerkennung. Das ist das normale Fazit unserer Software. Sie sind Teil des Designs. 

Neurotransmitterkreieren Wohlbefinden und Glück als Belohnung. Sie werden ausgeschüttet, wenn wir was fürs Überleben getan haben, und nicht, wenn wir einfach in der Höhle sitzen. 

Ich verstehe es so: Oh, mein Gehirn fordert mich immer auf, etwas fürs Überleben zu tun, dann erst schickt es mir einen Neurotransmitter von Glück. Das Gehirn will die Glücks Hormone nicht einfach so zur Verfügung zu stellen. Und ich verstehe warum: Wären wir beim bloßen „Herumsitzen“ in der Höhle glücklich und zufrieden gewesen, hätten wir nicht überlebt. 

Dein Gehirn ist also evolutionär perfekt entwickelt, wenn Du denkst, dass etwas nicht stimmt, falsch läuft, negativ ist, mit Dir und der Welt, mit Dir und der Welt nicht stimmt, wenn Du Dich nicht gut fühlst, in einer Situation etwas falsch ist. Es ist auf den Punkt entwickelt, Dich am Leben zu erhalten. Für die Steinzeit war das richtig. Heute aber nicht mehr. 

Teil 3 – Neurotransmitter1: DOPAMIN 

Dopamin ist verantwortlich für das Begehren, den Zustand vor der Belohnung, die Erwartung. 

Um es negativ zu sagen: Ja, es erzeugt auch den Wunsch nach Drogen und Alkohol, nach Essen, Zucker, Mehl, somit auch nach allem, was uns falsche Belohnungen gibt. 

Dopamin motiviert uns, nach Belohnung zu suchen. Und warum? Nur, um uns gut zu fühlen. Dopamin kreiert Power und Motivation. In der Evolution war es unerlässlich für unsere Entwicklung. 

Mitten in der Nacht fährt man los, zum Kiosk oder zur Tankstelle, um eine Tüte Süßigkeiten zu kaufen, eine Flasche Chardonnay, Zigaretten oder Kuchen. Drei Uhr morgens und man wankt zum Kühlschrank, um in kaltes Huhn, Käse oder eine Stulle zu beißen. Und nichts in diesem Moment ist wichtiger als das. Dopamin löst unwiderstehlichen Drang in uns aus, diese Belohnung JETZT zu bekommen. 

Viele missbrauchen aber Dopamin. Nach der einen Belohnung suchen wir schon die nächste. Haben wir uns an eine Zufriedenheit gewöhnt, streben wir nach mehr. Der Standard, gestern noch großartig, wird zur Normalität und erzeugt kein Dopamin mehr. 

Aufgrund der Entwicklung unserer Spezies haben wir Menschen uns so programmiert, Essen so begehrenswert wie möglich zu machen. Das Verlangen bestimmt unser gesamtes Verhalten. Dopamin ist, was uns motiviert, am Leben zu bleiben, was wir früher brauchten, aber heute nicht mehr so sehr. Anders als in Vorzeiten ist Essen heute in den westlichen Ländern überall und jederzeit verfügbar. Und doch besteht der Drang und das Verlangen und bei vielen auch das Überbedürfnis nach Essen als Folge unserer primitiven Gehirnfixierung auf das Überleben. 

Es hat sich vertrackterweise mit dem Kapitalismus verbunden, Umsatz, Gewinn, Geld zu machen, wo es nur geht – und jeden Reiz dafür zu setzen und auszunutzen. Es gibt so viele leckere Verlockungen, süße und herbe, in schönen, bunten, warmen Verpackungen, die in unserem Gehirn den Wunsch auslösen, die Essens-Belohnung sofort zu erhalten. Zack für wenig Geld hast Du den Snack, ohne Stress den süßen Keks, ohne Kochen das fertige TK-Menü. Du brauchst nicht zu jagen und nicht mal oft in den Laden, in 10-er Packungen bringst Du alles auf einmal ins Haus. 

Dopamin wird übrigens nicht nur bei vollbrachten Leistungen ausgeschüttet, sondern auch bei allem, was irgendwie in Anmarsch ist und guttut oder schmeckt, wie zärtliche Berührung, Schokolade, Austern oder Schweinebraten. Die Glücksforschung hat hierfür ein eigenes Wort erfunden: Flow-Erlebnisse. 

Dopamin wirkt nicht lange. Aktiv wirkt es in einer Synapse, also an der Stelle, an der eine Nervenzelle mit der nächsten verschaltet ist. Es ermöglicht die Übermittlung von Impulsen von Zelle zu Zelle. Hat das Dopamin seine Arbeit getan, nimmt die Nervenzelle den freigesetzten Botenstoff wieder auf, wodurch seine Wirkung endet. Jedes Gefühl ist immer ein Fluss von biolektrischen Impulsen, die kommen und gehen. 

Dopamin ist im Belohnungssystem im Gehirn einer der Hauptakteure, indem der Neurotransmitter die Erwartung auf die Belohnung auslöst. Sehnsucht, tiefes Verlangen und Befriedigung werden vom Dopaminsystem hergestellt. 

Es schafft großartige Gefühle – oder stürzt dich in Sucht und Unglück. Hast Du eine Leistung erst vollbracht (z.B.: eine dicke Pizza gegessen) gewöhnst Du Dich an Dopaminbrause. 

Das Problem dabei? Dummerweise stellt sich schnell Gewöhnung ein, Du stumpfst ab! Dann braucht Dein Gehirn mehr und mehr Dopamin für das gute Gefühl. Du rauchst noch mehr, isst noch mehr, usw. 

Das Vergnügen bei der Belohnung ist ein anderes als bei der Antizipation von Belohnung. Deswegen passiert folgendes. Nach dem Stück Kuchen, möchtest Du gleich das nächste – und zwar auch, wenn Du satt bist. Wir suchen die nächste Belohnung, das nächste Glück. 

Mit unnatürlichen Rewards ist es so: Du möchtest zum Kaffee einen Cookie, nur einen – und es wird eine Packung daraus. Auf dem Sofa willst Du ein Stück Schokolade – und es wir die ganze Tafel. 

Vergleiche das mit einer natürlichen Belohnung, wie zum Beispiel „Berührung“. Du möchtest eine Massage. In der Erwartung der Massage ist gleich Dopamin im Spiel. Das Dopamin motiviert Dich, zum Spa zu fahren, einen Termin auszumachen, Dich für den Termin frei zu machen, die nötigen Utensilien in die Tasche zu packen, eben alles, was zur Vorbereitung dazu gehört. 

Wir sind motiviert alle diese Sachen zu unternehmen, weil wir eine Massage im Spa bekommen. Es ist ähnlich wie mit den cookies. 

Aber Vorsicht: Wenn wir Belohnung bekommen z.B. durch Berührung/Massage, ist es eine natürliche Belohnung. Es ist nicht intensiviert, weil unser Gehirn schon unterscheiden kann, was ist natürliche und was künstliche Belohnung ist Wir haben all diese Erfahrungen in unserer Entwicklung. Eine Massage oder Sex mit unserem Liebsten sind natürliche Belohnungen, das ist der Grad der Zufriedenheit, und Oxytocin, was in diesem Moment ausgestossen wird, lindert dieses Verlangen. Und das Dopamin? Es ist erledigt. Bei falscher Belohnung wird das Verlangen intensiver, falsche Belohnung verdoppelt unseren Wunsch nach Dopamin. Deswegen wird aus einem beabsichtigten Cookie die ganze Packung. Man gerät außer Kontakt mit seinen eigenen Dopaminen. 

Hast du irgendwann nach einer Massage eine nächste verlangt? Eine zweite, dritte oder vierte?

Der beständige Flow von Dopamin hat uns motiviert, uns zu entwickeln, zum nächsten Level zu kommen. Er ist beständig und produziert beständigen Erfolg und beständige Belohnung. Es ist ein Power-Treibstoff dafür, was wir regeln wollen, über den wir natürlich bewusst entscheiden sollten, wie wir uns entwickeln und welche Belohnung wir wollen. 

Dopamin ermutigt uns Menschen, eine Belohnung zu erreichen, wenn wir nach dem nächstem Unbekanntem gucken. Ein super Ding dieses Dopamin! Weil wir immer das nächste wollen. So sind wir Menschen! 

Oft, wenn wir eine bestimmte Stufe erreicht haben, wird diese schnell Normalität für uns und wir schätzen sie nicht mehr, ausser man nimmt sie uns weg. Wenn beispielsweise Dein Fahrrad oder gar Auto gestohlen wird oder wenn wir nach den Camping-Tagen endlich ein richtiges heißes Bad Bad nehmen können. 

Dopamin kreiert sehr viel Motivation, um die nächste Stufe im Leben zu erreichen. Wir lieben es! Die Motivation tut uns einfach gut! Dopamin tut gut! Bitte verschwende die Dopamin Wirkung nicht für falsche Vergnügen. 

Ich kann Dir aus persönlicher Erfahrung sagen: Als ich komplett falsche Vergnügen wie Alkohol oder Overeating, Überschuss von Essen, Zucker oder Mehr entfernt habe, habe ich viel mehr Dopamine bekommen, die ich konzerniert auf natürliche Belohnung gelenkt habe, um einen richtigen Erfolg zu bekommen, der viel mehr Bedeutung hat und nachhaltig ist. 

Ich möchte weiter und weiter mehr davon produzieren, um mich zu verwirklichen und meine Träume zu erreichen und letztendlich meinen Beitrag in die Welt leisten. Du möchtest das auch? Sicher. Sorge nur dafür , dass Deine Dopamin Produktion in eine richtige Richtung läuft. Wenn es nur in Richtung Essen läuft, bekommst du nur ein opulentes Menü. In Richtung Chardonnay, am Abend nur den Chardonnay – ggf. Mit Kopfschmerzen am Morgen als einziges Resultat. 

Teil 4 – Neurotransmitter2: OXYTOCIN 

Das ist einer von den Neuro-Tansmittern, dessen Wirkung Du als Unternehmer gut bei Deinen Angestellten beobachten kannst. Oxycontin erleben die Menschen intensiv, wenn sie sich als Teil einer Gruppe oder eines Teams fühlen. Geht es bei Serotonin (siehe Teil 5) um den sozialen Status innerhalb einer Gruppe, betrifft Oxytocin das Vertrauen und die Verbindung zwischen den Teammitgliedern untereinander. Sehr oft machen Menschen auf eigene Kosten etwas zugunsten einer Gruppe, damit diese Säfte fliessen. Wenn Du das weißt, kannst Du super die Teambildung fördern. Mit Oxycontin werden sie für den Teameinsatz belohnt. 

Oder umgekehrt: Wenn ein guter Mitarbeiter gemobbt wird und sich isoliert fühlt, kannst Du ihn diesbezüglich coachen. Früher in unserer Evolution bedeutete Isolation Tod, nicht war? Wir sind in der Gruppe, Clique stärker und waren besser geschützt vor … Raubtieren. 

Isoliert und allein ausserhalb der Gruppe sind wir oft zappelig, verletzlich, einsam. 

Für die meisten Menschen ist die Zugehörigkeit zu einer Gruppe eine schöne Sache und sie trachten danach, Teil von etwas Größerem zu sein. 

Aber wir werden nicht mehr von Raubtieren bedroht und brauchen uns nicht mehr stetig einer Gruppe unterzuordnen, um hohe Werte von Oxytocin zu bekommen. Es war früher wichtig, Überleben war nur in einer Herde möglich. Dieses Verhalten hat unser Gehirn geerbt. 

Menschen tun daher auch heute viele Dinge, um Teil einer Clique zu sein. Sie folgen Gruppen- zwängen, kollektivem Denken und nehmen die Gruppenüberzeugungen an, weil Oxytocin ihnen wichtiger ist als alles andere. Sie ziehen den Nutzen dieses Neurotransmitterder Isolierung und dem Transmitter Cortisol vor, der zum Zuge kommt, wenn man allein gelassen ist. 

Aber jeder muss begreifen, dass Teil einer Gruppe zu sein, nicht immer Pfirsiche und Rosen bedeutet. 

Viele Unternehmer offenbaren im Coaching, dass ihnen wichtig ist, was andere über sie denken. Sie vergeuden ihre Kraft im Kampf um Anerkennung und Akzeptanz. Oft ist es aber gerade wichtig, seine eigene Meinung zu sagen und sich nicht darum kümmern, ob es irgendeinem Günter gefällt oder nicht. 

Es liegt nicht an Charakterschwäche, sondern in der Evolution. Ich erinnere mich, dass ein Abteilungsleiter schnell bemerkt hatte, dass er bei seinem Vorgesetzten besser ankam, wenn er dessen Meinung bestätigte, obwohl er oft anderer Auffassung war. Das Resultat war indes kontraproduktiv. Die besten, dem Abteilungsleiter unterstehenden Verkäuferinnen haben das Unternehmen in kurzer Zeit verlassen. Nur der Abteilungsleiter hatte etwas davon: Eine größere Nähe zum Chef. 

Unser Gehirn ist so entwickelt, dass wir Teil einer Gruppe sein wollen, um fast jeden Preis um Anerkennung kämpfen und uns ungern mit eigenen Gedanken und einer eigenen Meinung separieren, da Isolation früher letztlich Lebensgefahr und Tod bedeutet. 

So nehmen wir nach wie vor Überzeugungen an und kümmern um die Meinung anderer Leute , damit wir Oxytocin Wirkung spüren können. Und wozu führt diese Dynamik? Zu Erschaffung von gemeinsamen Feindbildern und Bedrohungsszenarien. Bei so was steigt Oxytocin nach oben. 

Es war früher wichtig, als die Raubtiere uns gejagt haben. Es war lebenswichtig, den Feind zu identifizieren, die gemeinsame Gefahr zu beschliessen und mit anderen verbunden sein. Wir haben uns früher gegen Feinde verbunden, um zu überleben. Und diese Tendency lebt in uns weiter als Gefühl. Wir haben sie jetzt zu einem Wir entwickelt 

Wir realisieren oft gar nicht, dass viele der Gründe, warum wir uns gegen gemeinsame Feind kämpfen, uns erst einander näher bringen. Obwohl dieser Kampf mit vielen negativen Gefühlen wie z.B. Wut, Zorn und Zynismus und verbunden sein kann, sind wir bereit, diese auszublenden, nur um Verbindung zu Gruppe zu spüren. 

Oft gibt es Situationen, in denen die Gruppenzugehörigkeit keinen Mehrwert hat, trotzdem binden wir uns. Denk nur an Kulte, Gruppendenken, Glaubenssätze und veraltete Überzeugungen . Wenn Du in einem Familienunternehmen tätig bist oder es sogar leitest, wirst Du es an der eigenen haut erlebt haben. Sei Dir als Führungskraft bewusst, dass Du es viel leichter schaffen kannst, Menschen dazu zu bringen, Dinge zu tun, die sie niemals einzeln tun würden, aber aufgrund des Grunppen-Denkens und des Gruppen-Gaubenssystems machen. Es kann sehr viel Energie, aber auch Zerstörung daraus entstehen. Denk daran. 

Gehe einen Schritt zurück und frage Dich: Wie kann ich Gefühl und Wirkung von Oxytocin zum Nutzen des Unternehmens einsetzen? Wenn Oxytocin im Spiel ist, agieren Menschen mit einer ganz anderen Energie als nur eine bloße Aufgabe zu erledigen. 

Aber denk an die Wirkung auch in persönlichen Angelegenheiten: Wo stimme ich der Gruppe zu oder gehe ich mit, um mich verbunden zu fühlen oder wo möchte ich wirklich einen anderen Weg gehen? 

So viele machen es mit unseren Familien, unseren Eltern, unseren Geschwistern. Wir nicken bei den Fragen nach Kindern, Politik , Entscheidungen, nur weil wir uns nicht isoliert fühlen wollen. 

Aber jetzt, wo Du um die Wirkung von Oxycontin weißt, kannst Du besser differenzieren: Werde ich wirklich isoliert, wenn ich nicht der Herde folge und aus dem Guppendenken aussteige? Oder ist es nur mein Gehirn, das unbedingt dazugehören will. 

Du weißt, Du bist nicht in der Prärie, nicht im Urwald, nicht in der Steppe und wirst ganz sicher nicht untergehen. Mein Gehirn signalisiert mir nur dieses Gefühl, weil es sich über tausende von Jahren so entwickelt hat. 

In Kenntnis dieses Wissens wirst Du mutiger, autonomer, differenzierter: Du kannst Deinem Gehirn sagen: „Beruhige Dich, alles ist gut. Nur, weil ich jetzt etwas nicht mit der Gruppe (Team, Familie, Verein, Clique) mache, gehe ich nicht unter.“ 

Die Gruppe wird Dich vermutlich kritisieren und vielleicht sogar sanktionieren. Das ist eine verständliche Reaktion, denn ein Mitglied weniger, eine andere Stimme macht auch das Wir- Gefühl schwächer und stellt es in Frage. Ist das nicht verrückt? Der Oxytocin-Wert der Gruppe geht nach unten, wenn auch nur ein Mitglied ausschert. 

Wenn ein Partner geht, obwohl die Liebe zwischen beiden längst erloschen ist, wird der Verlassene in der ersten Trennungsphase häufig so tun, als sei noch etwas zu retten – und das oft nur aus Gründen des Oxycotin. 

Oxycotin, ein Neurotransmittermit Höhen und Tiefen, Chancen und Risiken als. Du solltest ihn gut kennen und Dein Wissen um Oxycontin bei Deinen Entscheidungen und in Deinem Verhalten schlau einsetzen. 

Teil 5: Neurotransmitter3: SEROTONIN 

Serotonin st ein Multitalent. Es wird oft als „Glückshormon“ bezeichnet, zugleich aber auch in Zusammenhang mit Depressionen gebracht. 

Ich möchte darüber sprechen, dass Serotonin Dich belohnt, wenn Du etwas in deinem sozialen Leben etwas erreichst. Es ist ein sensibles Thema, weil viele von uns nicht zugeben wollen, dass es ihr Ziel ist, sozial privilegiert zu sein. 

Aber wenn wir einen Status erreichen und betrachten, wie Gruppen, Gemeinschaften, soziale Verbände funktionieren, sehen wir Hierarchie. Das ist der soziale Vorteil. Es gibt immer die Messung, wer verantwortlich ist, wer gewinnt, gegen wen wir kämpfen, vor wem wir zurücktreten , usw. Unser Gehirn hat immer soziale Situationen bewertet. Die Idee von Status und sozialer 

Rivalität ist in unser Gehirn eingebaut. Wenn wir in sozialen Strukturen sind, haben wir nicht von Natur aus die Vorstellung, dass da alle gleich sind und alles fair sein wird. 

Auch wenn wir uns bewusst anders verhalten wollen, sucht unser Gehirn immer nach der Hierarchie. Wir wollen immer etwas besonderes sein, wir vergleichen uns und suchen stets den Wettbewerb. Wir haben die Neigung zu kämpfen und zu gewinnen. Und es gibt immer welche, die dominieren wollen. Und welche, die gegen die Dominanten kämpfen. Egal, in welche Richtung wir neigen, es ist immer Kampf, wir wollen gewinnen, gegen das Böse oder den Bösen, für das Gute, oder die Guten, für unseren oder den Vorteil vieler, und ganz sicher immer für den Eigennutz. Es gibt immer die Fragen: Kann ich das Spiel gewinnen und komme ich weiter? 

Wenn ich coache, geht es oft um Vergleich, Wettbewerb und Macht, das Gefühl, andere Menschen zu dominieren oder sich bedroht zu fühlen. 

Bei all diesen Themen spielen wir mit Serotonin herum. Wenn wir uns als Verlierer fühlen und andere als wir gewonnen haben, fühlen wir uns oft minderwertig – und das führt zu Serotoninmangel. Unser Status ist unten, wir sind erschöpft und fühlen uns besiegt. Haben wir dagegen gewonnen und glauben, dass es gerecht zugeht, dann ist Serotonin nur so im Fluss. 

Oft erreichen wir aber dieses Zufriedenheitsgefühl nicht, weil wir zu früh aufgeben. Wir geben oft auf, bevor wir die Chance zu gewinnen bekommen. Warum geschieht dies? Ich denke, weil wir uns unwohl oder gar schuldig fühlen, wenn wir gewinnen oder konkurrieren wollen. Auch das ist ein Resultat unserer Gehirnstruktur. 

Wenn ich Mütter coache, deren Kinder in der Schule gemobbt werden, weise ich darauf hin, dass Hierarchie und Dominanz Teile unseres Säugetiergehirns sind, das versucht, Status zu erlangen. 

Wir versuchen, die Opfer zu retten und in den Mittelpunkt zu stellen, als ob etwas Böses passiert, was nicht stattfinden sollte, und doch geschieht es in jeder einzelnen Klasse auf der ganzen Welt an jedem Tag. 

Wir Mobbing als etwas, was nicht sein sollte, weil wir uns über unser Gehirn hinaus entwickeln sollen. Wir wollen kein Mobbing und keinen ungleichen Wettbewerb. Jeder sollte einfach gleich sein. Und viele möchte mir zustimmen, es ist genau das, was wir möchten. 

Aber es ist nicht so und das liegt an der Art und Weise, wie wir sozial programmiert wurden, um uns buchstäblich weiterzuentwickeln. In einer Herde von Tieren, in jeder Herde von Menschen. Und wenn wir sagen, „Die Welt wird immer schlimmer, die Menschen werden immer dominanter.“ Lautet die richtige Antwort: „Ja, es wird immer Wettbewerb zwischen Menschen geben, ob fair oder unfair, wir sollten nicht davonlaufen.“ 

Wenn wir verstehen, wie unser Gehirn entwickelt ist und Wettbewerb uns eingebrannt ist, können wir einen Schritt zurückzutreten und tief durchatmen und die Dynamik begreifen. 

Dann hat man zu den Mobbern einen ganz anderen Ansatz. Das Faszinierende dabei ist, dass, wenn wir Mobber bekämpfen, ins uns sehr viel Serotonin fliesst. 

Wir versuchen, gegen die Mobber zu gewinnen und die Mobber versuchen dasselbe gegen uns. , es ist derselbe Kampf und das Bedürfnis, voran zu kommen, besonders und wichtig zu sein. 

Dieses Wissen hilft uns auch, viele Vorgänge und Ereignisse in Gesellschaft, Politik und anderen Bereichen zu verstehen. Es ist wichtig, das wir verstehen, dass Kampf, Wettbewerb, Status, Macht, Hierarchie, etc. Dinge sind, die mit uns verbunden ist. Es sind Herausforderungen, nach denen unser Gehirn immer suchen wird. 

Machen wir uns das nicht bewusst und geben wir dem Bedürfnis unseres Gehirns nach diesen Herausforderungen unreflektiert nach, laufen wir Gefahr, Energie, Zeit und Nerven nutzlos zu verschwenden und unser Ziel zu verfehlen, geben. 

Wenn wir uns dagegen bewusst in Kenntnis dieser Gehirnstrukturen entscheiden, können wir bessere Entscheidungen treffen. 

Teil 6: Neurotransmitter4 und 5: ENDORPHINE und CORTISOL 

Endorphine

Das ist wirklich der Neuro-Transmitter, der dem Schmerz entgegen wirkt. Er massiert Schmerzen und hat sich für Notfälle entwickelt. Endorphine fördern die Dopaminausschüttung (siehe Teil 3). 

Im Internet kursiert ein drastisches Beispiel. Ein Zebra wird von einer Raubkatze bei lebendigem Leib gefressen. Es heißt, dass Zebra empfinde keine Schmerzen aufgrund von Endorphinen. Im Laufe der Evolution habe sich dieser Mechanismus entwickelt. 

Diesen Mechanismus gibt es auch beim Menschen. In Notfallsituationen wird das Schmerz– empfinden unterdrückt. Endorphine können sogar Glücksempfinden hervorrufen. 

Wir kennen es, wenn wir intensiv Sport machen bis hin zu Schmerzen, uns aber trotzdem euphorisch fühlen. Besonders kennen ihn Manager, Sportler, Chirurgen, Notärzte, Katastrophen– helfer, etc. Er ist temporär. Wer an seine physischen Leistungsgrenzen geht und darüber hinaus, empfindet oft eine zeitlang Euphorie, enorme Kraft. Wer läuft, bis es weh tut, empfindet eine zeitlang keinen Schmerz. Der kommt erst später. 

Manche verletzen sich auch selbst, um, bewusst oder unbewusst, Endorphine zu spüren. Aber in diesen Fällen geht das Gehirn einen falschen Weg. 

Aber es sind keine Extreme erforderlich, um Endorphine zu empfinden. Geh einfach eine Stunde Joggen oder ein paar Stunden in der Natur wandern. Geh laufen, wandern, Sport machen, wenn Du Stress hast, und geniess Deine Endorphine und sei befreit. 

Cortisol 

Das letzte Hormon, über das ich sprechen möchte, ist Cortisol. Es ist ein Neuro-Transmitter, über den viel gesprochen wird. Ich denke, viele von Euch wissen bereits, dass es sich um eine Stress- Chemikalie handelt. Es wird freigesetzt, wenn wir Schmerzen antizipieren. Cortisol gilt als 

„Stresshormon“. Es beeinflusst unseren Blutdruck. Unser Gehirn schüttet Cortisol aus, wenn Gefahr droht. 

Es ist eine Art Stiefschwester von Dopamin (siehe Teil 3). You remember: Dopamin wird freigesetzt, wenn wir eine Belohnung erwarten; Cortisol dagegen, wenn wir etwas Negatives erwarten. 

Cortisol wird also nicht freigesetzt, wenn wir tatsächlich Schmerzen haben. Es wird vielmehr als Warnung vorher „veröffentlicht“. Es ist wie Dopamin, das nicht ausgeschüttet wird, wenn wir eine Belohnung erhalten, sondern vorher, in der Erwartung einer Belohnung. 

Cortisol kommt, wenn wir an Gefahr oder Versagen denken. Versagen zum Beispiel, dass wir es nicht schaffen, weniger und kontrollierter zu essen, aber es ist nur das Denken in Erwartung von Schmerzen oder Nachteilen, die selbst gar nicht mehr stattfinden. 

Cortisol und Dopamin, sie beide sind also gewissermaßen „mentale Konstrukte“. 

Wenn Du am Monatsanfang Angst hast, dass es mit dem Monatsumsatz nicht klappt, wird Cortisol freigesetzt. Bekommst Du einen Anruf, dass Du den Auftrag bekommst oder zum Vortrag eingeladen bist, wird aus Vorfreude Dopamin freigesetzt. Diese Vorfreude ist oft größer als bei der Ausführung selbst. 

Das ist wichtig zu wissen, denn oft denken wir, dass das gute Gefühl während der Belohnung und das schlechte beim negativen Erlebnis passiert. 

Das Manko dieser Antizipation ist – wie bei allen Vorwegnahmen – dass die Zukunft ungewiss ist und alles immer anders kommen kann als gedacht. Das meiste Cortisol, das wir in Erwartung von etwas Negativem ausschütten, weil das negative Ereignis dann doch nicht eintritt. Ein Großteil von Cortisol-Ausstössen basiert also auf falschen Vorwegnahmen/Annahmen. Gerade bei Managern kommt das häufig vor. Unser Gehirn sucht immer nach Gefahren, das Management immer nach Risiken. 

Oft nimmt man befürchtete Schmerzen und negative Erlebnisse zu Unrecht vorweg. Vor Gerichtsverhandlungen zum Beispiel, wenn man mit dem schlimmsten Verlauf rechnet. Vor Präsentationen, dass der Vortrag nicht gut ankommt, ein Budget nicht reicht oder privat das Geld ausgeht. 

Oft schafft dies nur unnötigen Stress und – klare negative Folge – Heisshunger oder Lust auf Alkohol o.ä. 

Merke Dir und sage Dir: Echte körperliche Gefahren und Schmerzen sind in unseren Zeiten sehr selten. Deshalb haben wir unsere Erwartung von Schmerzen auf soziale Bedrohungen, anstehende Aufgaben, gestellte Anforderungen/Leistungen transferiert. 

Was früher das Überleben vor Raubtieren war, ist heute die Angst vor dem Richter, dem Auftraggeber oder dem Nachbarn, der schlecht über Dich redet und Dich mit Ausgrenzung/ Isolation bedroht. 

Cortisol läßt Stress empfinden und Schmerzen vorwegnehmen, obwohl es beides gar nicht geben wird. Das wird alles in unserem Gehirn hergestellt. 

Du denkst zum Beispiel: Wenn ich nicht genug esse, werde ich schwindlig, unwohl, unglücklich. Das wird aber nie eintreten, wenn Du Dir Deinen Essensplan genau überlegst. Was Du zum Beispiel statt Brot essen kannst (Weizenkleie, Vollkorngetreide, Gemüse, nicht zu süßes Obst, Sauermilchprodukte wie Yoghurt oder Quark). Wir haben in unserem Gehirn evolutionär die Anti- zipation von Schmerzen, negativen Gefühlen, sozialen Bedrohungen, usw. ausgebildet, die heute meist gar nicht mehr stattfinden. Das, was früher wichtig zum Überleben war, spielt heute keine Rolle mehr. Oft antizipieren wir das Raubtier hinter dem Busch, das gar nicht da ist. Wir schützen uns viel mehr als wir in Gefahr sind. 

Es ist also pointiert gesprochen wie der Unterschied zwischen dem Raubtier hinter dem Busch und einem komischen Geräusch im Vorzimmer, das aber harmlos ist und uns trotzdem unnötig Cortisol produzieren läßt, dass im Übermaß für unsere Gesundheit schädlich ist. 

Das Erstaunliche ist, dass Du die Transmitter, wenn Du sie verstehst, selbst „verwalten“ kannst. Du kannst sie „durchschauen“, weil Du jetzt ihre Funktionsweise kennst und überlisten kannst. 

Wenn Du eine Absage bekommst, kannst Du Dich selbst beruhigen und Dir sagen: „Ich weiß, ich werde deswegen nicht aus der Herde ausgeschlossen und untergehen. Ich kann ein neues Angebot schreiben, um einen neuen Auftrag kämpfen, und weitermachen.“ Nicht ausflippen in solchen Situationen und sich dem Cortisol hingeben, sondern eine Schritt zurücktreten, teil durchatmen und Dir sagen: „Cortisol, bleib, wo Du bist, da ist kein Löwe, der uns bedroht.“ 

Du kannst dann immer mehr in Deinem Leben tun. Wenn unser Gehirn Angst hat, bei Facebook blockiert zu werden, einen Auftrag nicht zu bekommen, ein Mandat zu verlieren, und rattert Dir, dass Du gleich stirbst, dann kannst Du ruhig bleiben, durchatmen und das Cortisol wieder senken und anfangen, an andere Möglichkeit zu denken. Viele Situationen im Geschäftsleben sind keine Überlebensfragen. 

Fazit 

Das Wissen über Neurotransmitter, darüber, wie sie funktionieren und was sie bewirken, hilft Dir, in vielen Situationen eine andere Perspektive einzunehmen. 

Du kannst besser verstehen, welche Vorgänge in Deinem Gehirn laufen und Dich von evolutionären Mechanismen separieren. Wir können die Funktionen unserer Hormone begreifen und managen, wenn wir achtsam dafür sind. Es ist motivierend, Massnahmen zu ergreifen, die auf die kleinen Synapsen rekurrieren, die unser gesamtes Verhalten antreiben und alle Neuronen zum Feuern bringt. 

Hierbei helfen Coaching und insbesondere mein Selbstcoaching-Modell enorm. Es ist wichtig zu verstehen, was Deine geschäftliche Umstände sind und was Du über sie denkst und ob Deine Gedanken mit dem übereinstimmen, was in heutigen Welt als aktuell und relevant gilt? Und was eine tatsächliche Gefahr ist und was nicht. Oft agieren wir unnötig nur aus unserem Wunsch nach dem Dopamin-Push, aus unserem Bedarf an Serotonin, Oxytocin und Endorphinen. 

Wie oft versuchen wir sie, künstlich herzustellen, anstatt sie zu verstehen und tatsächlich nur zu unserem Vorteil nutzen? Und wenn dein Gehirn ausflippt, weil du eine Präsentation halten muss , weil es denkt, dass Du gleich sterben wirst, weil es denkt, dass die Leute sich über Dich lustig machen werden und Du isoliert wirst, kannst Du Dein Gehirn daran erinnern, dass es nicht der bevorstehende Tod ist. 

Du kannst viel mehr Massnahmen ergreifen, die sonst mit Cortisol gefüllt sind und Deinen Bedarf an Dopamin, Serotonin, Oxytocin zu Deinem Vorteil nutzen. Nutze Deine Neurotransmitter – statt Dich ihnen zu unterwerfen. 

Wenn wir Heißhunger haben, können wir uns beruhigen und begreifen, es ist nur im Moment so, nur eine Hormonsteuerung von unseren Transmitter-Freunden. 

Wenn wir uns kurzfristig belohnen wollen mit Naschen, Alkohol, Overeating, wissen wir, wir folgen fehlgeleiteten Impulsen, künstlichen Befriedigungen ohne Nachhaltigkeit. Zu viel essen, befriedigt kurzfristig Dein Belohnungssystem, aber nicht echt, Du will immer schneller immer mehr. 

Suche keine falsche Belohnungen in Essen, Alkohol, Drogen. Sie geben keine natürliche Befriedi- gung und fordern immer neue Belohnungen. 

Sorge für einen ausgeglichenen Serotoninspiegel. Alles, was Deinem Darm gut tut, ist gut für Deinen Serotinspiegel. Grüner Tee fördert die Vorstufe für Serotoninbildung. 

Mir hat die Kenntnis über Neurotransmittersehr geholfen. Ich konnte besser verstehen, warum ich Drang habe, warum ich manchmal kämpfen möchte, warum ich gewinnen möchte, warum ich fühlen möchte, warum ich auf meine Kosten mit anderen verbunden sein wollte, warum ich manchmal das, was mir wichtig war, in den Hintergrund gerückt habe oder warum ich mit den falschem Menschen verbunden war. 

Du hast eine Wahl und brauchst Dich den evolutionären Strukturen unseres sehr alten Gehirns nicht zu unterwerfen. Du kannst Dein neues Verständnis und Dein neues Wissen über die Mechanismen des Gehirns nutzen und ein besseres Leben führen, das Du willst, tatsächlich für Dich und Deine Entwicklung, um zum Ziel zu kommen und das nächste Level zu erreichen. 

Du kannst Deinen Mind managen. 

Wenn Du wissen möchtest, wie, wenn Du wissen möchtest, wie Du Dich von Deinem Gehirn separieren und die Neurotransmitterfür Dich optimal nutzen kannst, vereinbare ein Coaching mit mir.

individuelle Beratung & Unterstützung
In jedem Alter das Beste aus Deinem Leben herausholen